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Der "ROTOR" steht als ein starkes Stück "Konkreter Poesie" auf dem so genannten Nordstadt-Kreisel in Hildesheim und schafft es als massgeschneiderte konzeptionelle Sprachskulptur, die historische Bedeutung des Stadtteils mit dem heutigen multikulturellen Charakter des Quartiers zu verbinden.

 

Das Herz der Hildesheimer Industrialisierung schlug bis in die Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts unzweifelhaft in der Nordstadt. Das Prinzip jeglicher Industrieller Produktion aber ist die Rotation, die faktisch sowohl der kleinsten Maschine wie auch der größten Produktions-und Förderanlage innewohnt.

 

Das Motiv des „ROTOR’s“ wird somit zu einem universellen und gleichzeitig wohltuend unaufdringlichen „Bild“ für die historische Vergangenheit und die gegenwärtige Bedeutung des Stadtteils, der heute eine multikulturelle Gesellschaft aus Arbeitern, mittelständischem Handwerk, Ausländischen Mitbürgern, Studenten beheimatet. 

Die Vielzahl unterschiedlichster Schulformen, die Kumulation von Einkaufsmagneten (vor allem im Baubereich), die immer noch gegenwärtige Industrie sowie die erfolgreiche Koexistenz und Kooperation verschiedenster kultureller, sozialer und religiöser Institutionen wie Kirchengemeinden, Moscheen, Vereinen und nicht zuletzt der Kulturfabrik Löseke lässt dieses Quartier im besten Sinne nicht zur Ruhe kommen, sondern leben und vibrieren: „Hier geht es tatsächlich „rund“.

Für dieses historisch gewachsene wie aktualisiert selbstbewusste Profil des Stadtteils setzte BAW den roten ROTOR, der zudem mit seiner Platzierung am Stadtrand und kraft seiner konkreten Buchstabenpoesie gleichzeitig ein würdiges „TOR“ zum Stadtteil markiert.

Der Nordstadt-Kreisel befindet sich an einer Stelle des Stadtgebietes, die man als definitiven Stadtrand bezeichnen kann. Selbst im Falle einer weiteren Bebauung des direkten Umfeldes durch mehrere Supermarktketten bleibt durch den Schnellstrassen-Anschluß zur B 6 bzw. durch die Führung ins Industriegebiet Drispenstedt die Grundsituation die einer Eingangssituation in den Stadtteil. Die direkt am Kreisel beginnende Zeile von vier- bis fünfstöckigen Gründerzeit-Häusern legt sogar das Bild einer „historischen Abbruchkante“ nah. Gerade mit dieser Konstellation halte ich die „Eintritts-Geste“ eines Tor-Motives für dringend erforderlich.

Die vier Stahl-Buchstaben (Masse ca. 180 x 200 cm) R O T O sind auf dem Kreisel derart im Raum angeordnet, dass sich durch kreisförmiges Lesen im Uhrzeigersinn  das Wort R O T O R ergibt. Der Buchtabe "R" wird hierbei zweimal gelesen. Durch die Anordnung von R, O, und T entsteht ein alphabetisches „TORmotiv“.

Das obere O dreht sich motorgetrieben um seine horizontale Achse , wodurch der Sprach- ROTOR zu einem tatsächlichen "ROTOR" wird.

 

Die gesamte Skulptur ist konzeptionell in der Farbe Rot lackiert, was ihr nicht nur eine besondere optische Präsenz verleiht, sondern darüber hinaus auf verschiedene historische Aspekte des Stadtteils verweist.

 

Legal:  Angaben gemäß § 5 tmg:    Prof. Hans Lamb, Bildender Künstler, Kirchstrasse 27,
             31171 Nordstemmen, Telefon 05069-3480808, 

             lamb@businessartworks.de, Umsatzsteuer-ID 30 126 104 82

                                                             Quelle http://www.e-recht24.de

Kontakt:  lamb@businessartworks.de               

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