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Die besonderen Anforderungen für diese Fenstergestaltung bestanden einerseits in der Notwendigkeit der überkonfessionellen Eignung von Motivik und Symbolik und andererseits in der pragmatischen Herausforderung, den Teilnehmern von Trauerfeierlichkeiten einen zuverlässigen Sichtschutz vor fremden Blicken von Aussen zu bieten, ohne den Innenraum hermetisch von der Aussenwelt abzugrenzen.

 

In dieser Lösung geht es somit eher um eine durchzeichnete Membran, die dem transitorischen Übergang von Verstorbenen und Trauernden gerecht wird und dabei durch die Verwendung der elementaren Formen Linie und Kreis überkonfessionell auf universale Bilder wie "Lebensweg", "Lebensziel" und "Kreislauf" verweist.