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BELIEVE“ ist - ein begehbarer Sprachraum - eine interaktive Sprachskulptur für den Öffentlichen Raum des Nelson Mandela - Platzes in Nürnberg.

 

18 Nachbauten der originalen Zellentür von Mandela auf Robben Island verweisen auf die 18 Jahre, die Mandela dort in Haft verbracht hat. Die Unverwüstlichkeit, der Glaube an seine Vision, der ungebrochene Geist und Wille Mandelas verdichten sich so symbolisch. 

 

In der 18jährigen Haftzeit auf Robben Island, überlebt er in weitgehender Isolation von der Außenwelt und trotz familiärer Schicksalsschläge nicht nur physisch und psychisch. Darüber hinaus söhnt er sich mit ebenfalls gefangenen politischen Gegnern aus, erstreitet wichtige Rechte für die Gefangen, ermöglicht den Mitgefangenen Schulausbildung und Studium, und ist im Rahmen der Möglichkeiten weiter politisch aktiv.

Vor allem aber wird er durch das stetige unnachgiebige Verdichten seiner gewaltfreien und doch kraftvollen politischen Haltung zum Symbol für Freiheit, Reform und politischer Veränderung.

 

Diesen „BELIEVE“, den unerschütterlichen „GLAUBEN“ an eine Sache, stellte ich in den Mittelpunkt meines Wettbewerbbeitrages zum Nelson-Mandela-Platz in Nürnberg. Mandela verändert durch „BELIEVE“ die Welt und inspiriert durch seinen „BELIVE“ die Menschen weltweit, zum Festhalten an und Durchhalten für eine Überzeugung.

 

Zugleich wird das Motiv der sich öffnenden Gefängnistür zum universalen Zeichen für Menschenrechte.

Die direkte Konfrontation mit einer Gefängniszellentür im öffentlichen Raum, dürfen Menschen sehr wohl als brüsk, schroff, unschön, provozierend und schockierend erleben. Diese Arbeit aber schöpft ihre Kraft und ihre über den Fall Mandela hinaus universale Bedeutung unter anderem daraus, dass sie die weltweite, tägliche Realität von Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen „beim Namen nennt“, sie mitten in unseren Alltag bringt um sie in ein - dank Mandelas Vorbild - hoffnungsvolles Zeichen zu transformieren.

 

Dem grundlegenden interaktiven und partizipatorischen Grundcharakter der Arbeit gelingt dabei im direkten Kontakt der Kurzschluss zwischen Mensch, raumbildenden Kunstwerk und ideellen Bedeutungen.

Die Türen werden durch den Besucher des Denkmals nach eigenem Vorgehen geöffnet und mittels eines geeigneten einfachen Mechanismus fixiert - durch die Lösung dieser Fixierung schwingen die Türen selbsttätig mittels weicher Spannfedern in die Ausgangsstellung zurück. 

Die Besucher können so  das Wort „BELIEVE“ vollständig darstellen, indem sie die 18 Gefängnistüren nacheinander öffnen. Die Türen sind dabei so angeordnet und konstruiert, dass Personen dabei weder verletzt noch eingeschlossen werden können.

 

Die Aktivitäten in und mit dem Denkmal werden bei all dem von einer Kamera gefilmt, die sich auf einem anliegenden hohen Gebäude befindet. Neben der Überwachungs-und Sicherheitsfunktion eröffnet sich so auch eine zusätzliche mediale Option:

Auf einer entsprechenden Website gibt es online in Echtzeit die Live-Bilder des bewegten Denkmals zu sehen. An einer eigens einzurichtenden Docking-Station am Cafe-Pavillon können mittels einer speziellen App gewünschte Sequenzen auf Handy oder Tablet heruntergeladen werden. Dies erfolgt endgeldlich gegen eine Spende an „Amnesty Internation“, die ebenfalls mit der App vorgenommen wird.

 

Legal:  Angaben gemäß § 5 tmg:    Prof. Hans Lamb, Bildender Künstler, Kirchstrasse 27,
             31171 Nordstemmen, Telefon 05069-3480808, 

             lamb@businessartworks.de, Umsatzsteuer-ID 30 126 104 82

                                                             Quelle http://www.e-recht24.de

Kontakt:  lamb@businessartworks.de               

www.frametraxx.de

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